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Immunsystem

Der Mensch ist ein offenes System und von fremden Lebewesen abhängig (Pflanzen, Tiere, Mikroorganismen wie Darm-, Bodenbakterien und Pilze); andererseits muss er sich gegen sie behaupten. Dazu entwickelte er ein differenziertes Abwehrsystem, das Immunsystem. Ist der Mensch und damit sein Immunsystem schlecht organisiert, ist er - latent - krank; beim Auftauchen von fremden Reizen oder Mikroorganismen reagiert er unpassend und es erscheinen Krankheitssymptome. Einem Menschen mit schwachem Immunsystem können schon relativ harmlose Mikroorganismen gefährlich werden (Grippevirus bei geschwächten Menschen) oder geringe äussere Reize können zu einer übertriebenen Reaktion führen (Allergie). Wenn das Immunsystem nicht klar zwischen hilfreichen und schädlichen körpereigenen Stoffen unterscheidet, manifestieren sich Autoimmunkrankheiten wie Diabetes, Rheuma oder Schilddrüsenprobleme.

Dieses Selbstständiger-werden ist ein dauernder Prozess. Höher entwickelte Lebewesen sind deshalb nicht nur unabhängiger von ihrer Umgebung, sondern haben auch differenziertere Immunsysteme. Auch beim Menschen muss sich diese Immunkompetenz erst bilden: in den ersten sechs Lebensmonaten ist das Immunsystem noch kaum in der Lage, Mikroorganismen zu bekämpfen. Deshalb lösen Impfungen nur eine schwache Immunantwort aus und müssen mehrmals wiederholt werden. Schutz in dieser Phase bieten Zurückgezogenheit und die in der Muttermilch enthaltenen Abwehrstoffe. Mit dem Drei-Tage-Fieber zeigt der Organismus an, dass er sich gegen Mikroorganismen wehren kann.

Die Entwicklung des menschlichen Immun- und Nervensystems wird erst im dritten Lebensjahr abgeschlossen. Während dieser Zeit sind beide Systeme noch sehr empfindlich. Schädigungen sind wenig charakteristisch (chronische Infekte, Allergien, Schlaflosigkeit, psychische und Entwicklungsstörungen) und manifestieren sich oft erst viel später. Sie werden deshalb selten mit den Impfungen in Zusammenhang gebracht. Weitere markante Entwicklungsschritte macht der Mensch beim Zahnwechsel, mit etwa 9 Jahren und in der Pubertät durch.

Die Immunabwehr findet zu 80% im Verdauungstrakt statt, der Rest hauptsächlich in den Atemwegen. Nur beim Durchbrechen dieser Abwehrschranken oder bei Verletzungen gelangen Erreger in den Körper und müssen vom Blut-Immunsystem bekämpft werden. Durch Impfungen unter die Haut oder in den Muskel wird der fremde Mikroorganismus an eine abnormale und immunträge Stelle gebracht; deshalb sind Reaktionen meist schwach und für den geimpften Keim untypisch.

Akute Krankheiten

Die Gefährlichkeit von Mikroorganismen ist vor allem vom Gesundheitszustand des Menschen abhängig und akute Infektionen führen meist nur bei Menschen mit schwachem Immunsystem, bei Unterernährung oder schlechten hygienischen Bedingungen zu dauernden Schäden oder zum Tod. Komplikationen und Todesfälle durch Infektionskrankheiten in Europa hatten dank besserer Hygiene und genügend Nahrung schon vor Einführung der Impfungen stark abgenommen und stiegen trotz Impfungen in Kriegen und Katastrophen massiv wieder an. Auch in den heutigen Entwicklungsländern wird sich deshalb der Gesundheitszustand der Bevölkerung nicht durch Impfungen, sondern nur durch bessere Lebensbedingungen ändern. Man kann sich sogar die Frage stellen, ob die generelle Immunschwäche in Afrika (AIDS) nicht gerade durch Impfungen provoziert wurde.

Kinderkrankheiten verlaufen bei normalgesunden Kindern meist unproblematisch. Fieberhafte Erkrankungen wirken Verhärtungen entgegen und helfen dem Menschen, seinen Körper zu individualisieren. Sie zeigen eine erbliche Belastung an und geben dem Kind die Möglichkeit, diese anzugehen. Oft tritt deshalb nach akuten Krankheiten ein Entwicklungsschub auf oder frühere Krankheiten verschwinden. Zudem bieten durchgemachte Kinderkrankheiten einen gewissen Schutz vor späteren gravierenden Krankheiten (z.B. durchgemachte Masern vor Brustkrebs, anthrop. Studie).

In einem biologischen System springt nach Eliminierung eines Faktors (Erregers, Krankheit, Tierart) immer ein anderer in die entstandene Lücke; deshalb wird man nie alle eventuell krankmachenden Mikroorganismen eliminieren können. Hingegen bieten wenig pathologische Mikroorganismen einen gewissen Schutz vor aggressiveren. Wenn deshalb relativ harmlose Krankheiten eliminiert werden, provoziert man das Auftreten von problematischeren Erkrankungen.

Wirkung von Impfungen

Impfschäden werden von den Impfstudien mit kurzer Beobachtungszeit kaum erfasst und werden deshalb selten mit den Impfungen in Zusammenhang gebracht. Akute Impfreaktionen treten oft auch erst nach einer Auffrischimpfung  auf. Das amerikanische Zentrum für Krankheitskontrolle schätzt, dass die Zahl der effektiven Impfkomplikationen die Zahl der gemeldeten Fälle um mindestens das zehnfache übertrifft. Zudem ist zu bedenken, dass Impfungen ein grosses Geschäft sind und dass Studien und Statistiken leicht manipuliert werden können.

Bei einer gewöhnlichen Ansteckung werden wir mit einem Erreger konfrontiert; einem Säugling werden aber viele Impfstoffe gleichzeitig zugemutet. Dies ist unnatürlich und sogar für ein ausgereiftes Immunsystem eine grosse Belastung.

Viele Impfungen enthalten als Stabilisatoren Quecksilber- (Thiomersal) und Aluminiumverbindungen; giftige Stoffe, welche den Stoffwechsel schädigen und Allergien auslösen können.

Schon öfters waren aus tierischen Zellen gewonnene Impfstoffe mit Mikroorganismen verunreinigt, welche schlimmere Erkrankungen auslösten (Krebs durch mit Affenviren verunreinigtem Impfstoff).

Die Impfungen können die Krankheit auch auslösen; nach der Einführung von Impfungen nahmen Komplikationen und Todesfälle teilweise sogar zu (z.B. Choleraepidemie 1987 nach Massenimpfung in Indien, Kinderlähmungsepidemie 1997 nach Massenimpfung in Albanien).

Die Impfung bewirkt im Vergleich zur durchlebten Krankheit meist eine schwächere Immunität und schützt deshalb weniger sicher vor späterer Erkrankung. Deshalb nehmen Rötelnerkrankungen schwangerer Frauen (mit Gefahr für den Fötus) wieder zu. Zudem schützt die Muttermilch den Säugling nicht mehr sicher vor Kinderkrankheiten. In den USA will man deshalb auch gegen Mumps, Masern und Röteln schon in den ersten Lebensmonaten impfen!

Die regelmässige Anregung der Antikörperproduktion (Booster) durch Kontakt mit dem Wildvirus ist seit den Impfungen kaum mehr möglich und führt zusätzlich zu geringerer Immunität. Wenn aber Erwachsene an Kinderkrankheiten erkranken, ist die Komplikationsrate stark erhöht. Wenn trotz Impfung eine Erkrankung eintritt, sind Komplikationen häufiger als ohne Impfung.

Gegen Strahlung, Schadstoffe, Lärm und Stress konnte der Mensch gewisse Abwehrmechanismen entwickeln: auf Fremdeiweisse hingegen, die unter Umgehung der normalen Abwehr in den Körper gespritzt werden, ist das Immunsystem kaum vorbereitet. Die Erfahrungen von kritischen Therapeuten weisen denn auch darauf hin, dass Impfungen das Immun- und Nervensystem stark belasten und wesentlich zur Zunahme von chronischen Krankheiten beitragen.

Chronische Krankheit

"Der Mikroorganismus bedeutet fast nichts, das Terrain fast alles", sagte am Ende seiner Forschungstätigkeit Louis Pasteur, der Bakterienforscher, Entdecker der Pasteurisierung und Gründer des französischen Impfinstitutes. Mikroorganismen sind nicht Ursache des Krankseins, sondern können nur Symptome auslösen, wenn der Mensch ein mangelhaftes Abwehrsystem hat, also eigentlich schon krank ist. Die Ursache des Krankseins liegt im Menschen selbst. Soll jemand gesünder werden, muss man deshalb versuchen, das "Terrain", das innere Programm, das Wesen des Menschen zu einer Korrektur anzuregen. Das gerade können die Impfungen nicht, sondern sie „fixieren den Blick“ des Immunsystems auf gewisse Fremdorganismen und führen dadurch zu einer Erstarrung des Menschen. Es ist nicht erstaunlich, dass so vermehrt chronische Krankheiten auftauchen: Ohrentzündungen und Schnupfen bei Kleinkindern, Anginen und Husten, psychische Störungen, POS/ADHS, Lernstörungen, Entwicklungsstörungen, Allergien, Asthma (10% der Schüler), Diabetes, Rheuma, Multiple Sklerose, Krebs.

Impfentscheidung

Wägen Sie das Risiko jeder Impfung gegenüber dem Risiko des Nicht-Impfens ab. Einzelheiten zu den einzelnen Impfungen finden Sie in meiner spezifischen Impfinformation oder in der untenstehenden Literatur.

Nicht geimpfte Kinder sollten mit kranken Kindern in Kontakt kommen, um eine natürlich Immunität entwickeln zu können; das wird immer schwieriger. Bei einer Erkrankung im Erwachsenenalter besteht aber ein stark erhöhtes Komplikationsrisiko. Die heutige übliche Impfpraxis muss deshalb in die Überlegungen miteinbezogen werden und eine Impfung vor der Pubertät kann evt. sinnvoll sein.

Falls Sie auf eine frühere Impfung nicht verzichten wollen, impfen Sie möglichst nicht verschiedene Erreger gleichzeitig; allerdings wird mit jeder Impfung der Körper natürlich mit Konservierungs- und Stabilisierungsstoffen belastet. Impfen Sie nur bei bester Gesundheit, im Spätfrühling, seitlich des Magenmeridians in den Oberschenkel. Bei Reaktionen sollten Sie mit der nächsten Impfung mindestens ein Jahr zuwarten.

Literatur

Vagedes/Soldner, anthroposophische Kinderärzte: Das Kindergesundheitsbuch ISBN: 987-3-8338-0416-8

Merkblatt zur Masernimpfung der Gesellschaft anthroposophischer Ärzte Deutschland GAÄD: www.gaed.de

Stiftung für Konsumentenschutz: Impfen, Grundlagen für einen persönlichen Impfentscheid, 2000, Tel 031/ 307 40 40

Berner Ärzte: Impfen, Routine oder Individualisation, 2000

AEGIS: Kritische Impfaufklärung für Eltern (Postfach 5239, 6000 Luzern 6)

Albonico, Dr.med. Hans Ulrich: Gewaltige Medizin, 2000 Neuauflage (CH)

Graf, Dr.med. Friedrich, hom. Kinderarzt: Die Impfent­scheidung, 1995 (D)

Lienhard, Alfred: Impfen, Nutzen und Risiken für Kinder und Erwachsene (CH)

Buchwald, Dr.med. Gerhard: Impfen - das Geschäft mit der Angst (D)


Rev. 4.2009

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