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HOMÖOPATISCHE THERAPIE VON PATIENTEN
MIT HIV/AIDS IN DER SCHWEIZ

Gemäss einer Studie des Institutes für Verhaltenswissenschaft der ETH Zürich wenden mehr als 80% der HIV/AIDS-Patienten auch alternativ-komplementäre Therapien an. Die für HIV-positive und AIDS-Kranke massgebenden Anlaufsstellen, die schweizerischen AIDS-Hilfen, kennen aber keine Fälle, wo Patienten ohne schulmedizinische Hilfe gesünder wurden. Die wenigen Menschen, auf die ich verwiesen wurde, waren a) symptomlose HIV-Positive, hatten b) mit alternativer Medizin keine anhaltende Besserung erfahren und schlussendlich doch zur Schulmedizin gegriffen, oder lebten c) zwar ohne Schulmedizin, waren aber nicht arbeitsfähig. Der Info-Ordner der Aids-Hilfe Schweiz hält deshalb die schulmedizinische antivirale Therapie als einzige wirksame Therapie und betrachtet alternative Therapieweisen einzig als unterstützend wirksam. Damit werden HIV-positive und immungeschwächte Menschen sozusagen zur schulmedizinischen Therapie gezwungen. Dies erschien mir höchst unerfreulich. Ich fragte mich, ob die Erfolge durch homöopathische Therapie wirklich so gering sind oder die Fälle vielleicht nur nicht an die Öffentlichkeit gelangten und wollte deshalb versuchen, homöopathisch erfolgreich behandelte Fälle von HIV/AIDS in der Schweiz zusammenzutragen und damit für Betroffene, Therapeuten, Organisationen und Politiker zugänglich zu machen.

Zusammenfassung

Die Erreger-Theorie ist umstritten und widerspricht in vielen Punkten den üblichen Sichtweisen der Mikrobiologie. "Weil Dogmen nicht gefährdet werden sollen, wird Pseudoforschung betrieben", kritisiert in seinem Buch der ehemalige Chemiker und UNI-Professor Erwin Char-gaff den heutigen Forschungsbetrieb. Und Dr. Heusser, anthroposophischer Arzt und Dozent an der UNI Bern, zeigte auf, dass nur etwa 10% der anerkannten medizinischen Studien den schulmedizinischen Kriterien genügen, die andern Studien nicht aussagekräftig sind.

Allerdings wirken die schulmedizinischen Mittel und die "AIDS-Epidemie" scheint in Europa mehr und mehr zu einer gewöhnlichen chronischen Krankheit zu werden. Aufgrund der kurzen Beobachtungsperiode kann aber die Langzeitwirkung der antiviralen Mittel noch nicht beurteilt werden.

Für Homöopathen liegt die Ursache jedes Krankseins im kranken Programm des Menschen; äussere Faktoren (Viren) wirken nur als Auslöser, bzw. sind Bedingungen für das Auftreten von Symptomen. Eine heilende Therapie muss das innere Programm zur Korrektur anregen können. Insofern ist die Frage nach dem Virus für die homöopathische Therapie irrelevant.

Leider aber konnte ich keine nachvollziehbaren Heilverläufe finden. Das bedeutet nicht unbedingt, dass es solche Fälle nicht gibt. Die Effizienz von alternativen Heilmethoden kann nur schlecht beurteilt werden, da für alternativmedizinische Studien kaum Geld zur Verfügung steht, die Teilnahme an einer Umfrage nicht finanziell abgegolten wird und der Aufwand von Studien mit individueller Behandlungsweise sehr gross ist. Eine spätere Untersuchung sollte sich vielleicht nicht auf klassische Homöopathie limitieren, Labordaten nur zurückhaltend verlangen. Eigentlich sollte es über die Kohortenstudien möglich sein, Menschen ausfindig zu machen, welche sich nicht antiviral behandeln lassen.

Wenn Homöopathen wie Compton Burnett Menschen mit Krebs heilen konnten, müssen grundsätzlich auch HIV/AIDS-Patienten homöopathisch erfolgreich behandelbar sein. Die Therapievorschläge und Beschreibung von Heilerfolgen in der Literatur lassen darauf schliessen, dass auf verschiedenen Ebenen gearbeitet werden muss, dass also Mittel für die akute Symptomatik, das chronische Miasma und die betroffenen Organe eingesetzt werden sollten. Die homöopathischen Mittel können je nach Situation auch schnell gewechselt, sogar gleichzeitig eingesetzt und später auch wiederholt werden.

Weil Informationen über langfristig erfolgreich behandelte Patienten mit AIDS in der Schweiz nicht zu finden sind, muss sich der Kranke auf Grund seines Menschenverständnisses für ein Therapiesystem entscheiden. Es scheint mir deshalb wichtig, zum Schluss die beiden konträren Sichtweisen des Menschseins darzulegen:

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